BSI warnt vor Cyber-Angriffen

In einer Pressemitteilung wird der Präsident des BSI mit den Worten zitiert:

„Ich teile die Einschätzung des NATO Generalsekretärs Jens Stoltenberg über die Zunahme von Cyber-Angriffen und die damit verbundenen Herausforderungen beim Schutz Kritischer Infrastrukturen. Diese haben wir auch in unserem Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2016 dargestellt. Deutschland ist hier durch die Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung und das IT-Sicherheitsgesetz sowie durch Einrichtungen wie den UP KRITIS bereits sehr gut aufgestellt. Die Umsetzung des IT-Sicherheitsgesetzes erfolgt durch die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde BSI in enger Zusammenarbeit mit den KRITIS-Betreibern. Auch im Rahmen der NATO erfüllt das BSI diese Aufgabe und ist seit 2011 als National Cyber Defence Authority (NCDA) gegenüber der NATO benannt. Durch kontinuierlichen und engen Austausch sowohl mit der NATO als auch mit den NCDAs der anderen NATO-Mitgliedsstaaten arbeiten wir gemeinsam daran, den zunehmenden Herausforderungen der Digitalisierung auch international zu begegnen und die Cyber-Sicherheit stetig zu verbessern.“

Die Worte erinnern daran, sich generell um eine gute und stabile IT-Infrastruktur zu kümmern, ein Sicherheitskonzept installiert zu haben und ein Ausfallkonzept in der Hinterhand zu haben. Dies ausdrücklich auch für kleinere Unternehmen, die das Risiko schädlicher Angriffe bis heute massiv unterschätzen.

Fachanwalt für IT-Recht Jens Ferner

Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht in Alsdorf, Aachen. Tätig als externer Datenschutzbeauftragter für Unternehmen in der Region Aachen, Heinsberg und Düren.

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